Spareffekt von Energiesparlampen nutzen Eine Glühlampe setzt lediglich 5 Prozent der verbrauchten Energie in Licht um, eine Energiesparlampe hingegen bis zu 25 Prozent. Außerdem haben Energiesparlampen eine deutlich höhere Lebensdauer, so dass sich der damit verbundene, höhere Anschaffungspreis relativ schnell rechnet. Es ist nur Vorsicht vor billigen Leuchten ohne Prüfsiegel geboten. Diese oft minderwertigen Angebote haben im Regelfall eine deutlich kürzere Lebensdauer als Markenleuchten.
Stromverbrauch im Stand By Modus Es ist bequem, den Fernseher oder den Computer immer im Stand By Modus zu belassen. Das dieses pro Gerät bis zu 20 Euro Stromkosten im Jahr verursachen kann, wird häufig nicht bedacht. Das Gerücht, dass Geräte durch das häufiges Aus/Einschalten eine kürze Lebenserwartung haben, entspricht nicht der Wahrheit.
Ausgeschaltete Geräte verbrauchen Strom Fast jedes Gerät, das dauerhaft an einer Steckdose angeschlossen ist, verbraucht Strom. Zum Beispiel benötigt ein Drucker im ausgeschalten Modus zwischen 3 und 8 Watt. Abhilfe schafft hierbei eine Steckdosenleiste zum Ein- und Ausschalten, die alle angeschlossenen Geräte wirklich vom Stromnetz trennt. Alternativ kann auch der Netzstecker bei Nichtbenutzung aus der Steckdose gezogen werden.
Drucker und Tinte Beachten Sie aber genau ihren Computer Drucker, sofern ein Tintenstrahldrucker verwendet wird. Manche Hersteller haben diese so ausgestattet, dass nach einer Unterbrechung der Stromversorgung nach dem erneuten Einschalten erst die Druckerköpfe mit Tinte gespült werden. Was zunächst an Strom gespart worden ist, wird dann für die Tinte drauf gezahlt.
Energieeffizienzklasse beachten Mit Elektrogeräten (Kühlschrank, Waschmaschine usw.), die in der Energieeffizienzklasse A+, A++ oder gar A+++ eingestuft sind, kann erheblich der Stromverbrauch gesenkt werden. Der etwas höhere Anschaffungspreis ist damit schnell wieder eingespart. Manchmal lohnt sich auch der Austausch des Altgerätes, auch wenn dieses noch funktionsfähig ist.
Möglichkeiten der Waschmaschine und Spülmaschine voll nutzen Eine nur halb gefüllte Wasch- oder Spülmaschine benötigt die gleiche Menge Strom wie eine gut befüllte. Insbesondere die Spülmaschine sollte immer regelrecht vollgepackt werden. Beim Waschen in der Waschmaschine so oft wie möglich das integrierte Sparprogramm verwenden, denn die verringerte Temperatur spart eine enorme Menge an Strom. Der Zulauf der Spülmaschine sollte, sofern vom Hersteller zugelassen, am Warmwasser angeschlossen werden. Das Aufheizen in der Maschine benötigt mehr Energie als die Warmwassererzeugung in einer Therme oder im Durchlauferhitzer.
Einhebelmischbatterie richtig nutzen Hand aufs Herz, steht bei Ihnen der Hebel normalerweise in der Mitte? Dieser sollte generell auf der Kaltwasserseite stehen, denn sonst springt bei Wasserentnahme schnell die Therme an, auch wenn nur Kaltwasser benötigt wird.
Zeitschaltung einsetzen Gerade Eigenheimbesitzer haben oft Beleuchtungskörper, bei denen das Ausschalten schnell einmal vergessen wird. Darum ist es empfehlenswert, über den Einsatz einer Zeitschaltung im Treppenhaus, Keller, Flur, Eingang usw. nachzudenken.
Strommessgeräte einsetzen Ein Strommessgerät kann bei Verbraucherverbänden, Energieberatern oder Handwerkern ausgeliehen werden. Für eine laufende Analyse des eigenen Verbrauchs kann sich auch der Kauf eines solchen Gerätes lohnen. Seien Sie sicher, dass so manche Messung über 24 Stunden zu einem erstaunlichen Ergebnis führt. Dieses fördert sicher die Überlegung, einen alten Stromfresser gegen ein modernes Endgerät auszutauschen.
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